Neuigkeiten aus dem Projekt - Oktober 26
Liebe Gropiusstädterinnen, liebe Gropiusstädter,
noch verwöhnt uns der Spätsommer mit einigen wunderbar warmen Tagen. Die Sonne lässt sich ausgiebig blicken, draußen lässt es sich noch prima zusammensitzen – und trotzdem merkt man morgens und abends schon: Der Herbst steht vor der Tür.
Hinter uns liegt ein September, der prallvoll mit Aktionen war. Deshalb blicken wir diesmal gleich sechsmal zurück. Es wurde gefrühstückt, gefeiert, Müll gesammelt, sich ausgetauscht und vieles mehr. Und weil unser gemeinsames Frühstück inzwischen seit fast vier Jahren durch die Gropiusstadt zieht, haben wir dazu ein wenig in unserem Archiv gestöbert und ein paar Zahlen rausgekramt.
Natürlich schauen wir auch nach vorn: Im Oktober verabschieden wir das Repaircafé gemeinsam mit dem Erntedankfest der Initiative Jungfernmühle aus der OpenAir-Saison, die Müllengel ziehen wieder los und Bingo gibt es wegen der großen Nachfrage künftig gleich zweimal im Monat. Im November wollen wir beim Stammtisch gemeinsam darüber sprechen, wie das inklusive Leben in der Gropiusstadt noch besser werden kann.
Und wer danach noch nicht genug hat: Über 160 Geschichten und unzählige Fotos warten inzwischen auf unserer Website. Viel Spaß beim Lesen – und genießen Sie die schönen Spätsommertage!
Wer einen Übersichtsflyer über unsere Aktionen des laufenden Monats ausdrucken möchte, findet diesen wie immer hier: Monatsflyer
Lassen Sie sich nun von dem vorliegenden Newsletter informieren, schauen Sie mit uns in die Zukunft und auch ein wenig auf vergangene Aktionen.
Wir hoffen die Informationen sind wieder gut lesbar. Wenn nicht, klicken Sie bitte hier für eine andere Darstellung.
Und nun viel Spaß mit dieser Ausgabe.
Mathias und Karl
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Eine Auswahl an Angeboten im Oktober
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Eine Tradition: Das Repaircafé beim Erntedankfest
Zum Abschluss unserer OpenAir-Saison bekommt das Repaircafé an der historischen Jungfernmühle noch einmal einen ganz besonderen Rahmen. Die Initiative Jungfernmühle feiert ihr jährliches, traditionelles Erntedankfest – und wir sind mit unserem Repaircafé wieder mittendrin.
Diesmal liegt der Schwerpunkt vor allem auf Fahrrädern. Unser Reparaturteam ist allerdings etwas anders besetzt als gewohnt: Einer unserer Reparierer befindet sich im wohlverdienten Urlaub. Mit ihm fehlt leider auch sein beachtliches Ersatzteillager. Deshalb können wir diesmal nicht aus der gewohnten Fülle schöpfen.
Alle anderen Helfer und Helferinnen werden aber natürlich alles geben und gemeinsam mit Ihnen schauen, was sich an Ihren mitgebrachten Geräten und Fahrrädern machen lässt.
Und während repariert wird, sorgt die Initiative Jungfernmühle dafür, dass niemand hungrig bleiben muss. Freuen Sie sich auf Würstchen, Schmalzstullen, die inzwischen traditionelle Kürbissuppe und natürlich selbst gebackenen Kuchen.
Mit diesem Nachmittag verabschiedet sich das Repaircafé von seiner OpenAir-Saison. Wie und wo es danach weitergeht? Dazu verraten wir Ihnen später in diesem Newsletter noch mehr. Also: Fahrrad oder Gerät einpacken, Appetit mitbringen – und auf zur Jungfernmühle!
Das Repaircafé startet am Sonntag, 4.10.26 um 14:00 auf dem Platz an der Jungfernmühle.
Klicken für mehr Infos
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Die Müllengel schwärmen wieder aus
Die Gropiusstädter Müllengel ziehen wieder los – und wir sind schon ziemlich gespannt, wie groß unsere Truppe diesmal sein wird. Bei den vergangenen Aktionen sind immer wieder neue Nachbarn und Nachbarinnen dazugekommen. Vielleicht werden es diesmal noch ein paar mehr?
Vorkenntnisse braucht dafür wirklich niemand. Wer mitmachen möchte, bekommt das nötige Material und kann einfach loslegen. Manche entdecken mit ihrer Greifzange jeden noch so kleinen Schnipsel, andere kümmern sich um größere Fundstücke. Jede helfende Hand zählt – und niemand muss mehr tun, als er möchte. Das Schöne an den Müllengeln ist ohnehin nicht nur das Ergebnis.
Während wir gemeinsam durch den Kiez ziehen, wird erzählt, gelacht und sich kennengelernt. Und statt sich über herumliegenden Müll zu ärgern, kann man am Ende ganz konkret sehen, was man selbst zusammen mit anderen verändert hat.
Vielleicht laufen Sie diesmal einfach eine Runde mit? Wir freuen uns über bekannte Müllengel genauso wie über Menschen, die zum ersten Mal eine Zange in die Hand nehmen. Und dann zählen wir mal, wie viele wir geworden sind.
Die nächste Müllengelaktion startet am 16.10.26 um 16:00. Treffpunkt ist Kölner Damm Ecke Wildhüter Weg.
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Bingo gibt’s jetzt zweimal im Monat
Offenbar haben wir in der Gropiusstadt eine ganze Menge Bingo-Fans. Denn unser regelmäßiger Bingo-Nachmittag erfreut sich inzwischen so großer Nachfrage, dass ein Termin im Monat einfach nicht mehr ausreicht.
Deshalb legen wir eine Runde drauf: Ab sofort wird nicht nur am ersten Freitag des Monats gespielt, sondern zusätzlich auch am dritten Freitag. Ansonsten ändert sich nichts. Gleiche Uhrzeit, gleiche Freude – und natürlich weiterhin die gespannte Frage: Wann fallen endlich genau die Zahlen, die auf der eigenen Karte noch fehlen?
Wer Bingo kennt, weiß ohnehin: Es braucht nicht viel für einen vergnüglichen Nachmittag. Ein paar Zahlen, etwas Glück und nette Menschen am Tisch reichen meistens schon. Und manchmal wird eine Zahl, auf die gleich mehrere warten, plötzlich erstaunlich wichtig.
Ob Sie regelmäßig dabei sind oder Bingo schon ewig nicht mehr gespielt haben: Setzen Sie sich einfach dazu und versuchen Sie Ihr Glück. Und falls es beim ersten Freitag nicht mit dem „Bingo!“ klappt, gibt es jetzt schon zwei Wochen später die nächste Chance.
Das erste Zusatzrunde startet am 16.10.26 um 15:00 in der Begegnungsstätte AWO-Mühlentreff in der Goldammerstraße 34 - direkt an der Jungfernmühle (Das reguläre Bingo schon am 2.10.)
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Ein Ausblick in den November
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Gemeinsam Barrieren aus dem Weg räumen
Beim November-Stammtisch beschäftigen wir uns mit einer Frage, die eigentlich alle angeht: Wie können wir das inklusive Leben in der Gropiusstadt gemeinsam noch besser gestalten? Als Special Guest begrüßen wir diesmal Frau Smaldino, die Beauftragte für Menschen mit Behinderungen im Bezirk Neukölln. Mit ihr möchten wir ganz konkret und konstruktiv darüber sprechen, wo es im Alltag noch Hindernisse gibt und was Bewohner und Bewohnerinnen gemeinsam mit Politik und Verwaltung verändern können. Dabei sind Erfahrungen aus der Nachbarschaft ausdrücklich erwünscht. Denn wer täglich in der Gropiusstadt unterwegs ist, weiß oft am besten, wo etwas gut funktioniert – und wo eben noch nicht.
Natürlich bleibt unser Stammtisch trotzdem unser Stammtisch. Deshalb wird es auch wieder um dies und das aus der Gropiusstadt gehen, um neue Ideen und aktuelle Themen. Und der Dezember wirft bereits seine ersten Lichter voraus: Gemeinsam planen wir unsere Weihnachtsaktionen auf dem Lipschitzplatz und beim Naschmarkt.
Kommen Sie gerne dazu, hören Sie zu oder bringen Sie Ihre eigenen Erfahrungen und Ideen ein. Denn eine lebenswerte Gropiusstadt sollte eine Gropiusstadt sein, an der wirklich alle teilhaben können.
Der November-Stammtisch startet am 4.11.26 um 16:00 im Gemeinschaftshaus am Bat-Yam-Platz 1, Nahe des U-Bahnhof-Lipschitzallee.
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Repaircafé: Ab jetzt wird wieder drinnen getüftelt
Draußen wird es langsam ungemütlicher – für unser Repaircafé ist das aber noch lange kein Grund für eine Winterpause. Nach dem Ende der OpenAir-Saison an der Jungfernmühle ziehen wir wieder in die Martin-Luther-King-Gemeinde und starten dort in unsere Drinnen-Saison. Und mit dem Umzug kehrt auch unser extra großer Verschenketisch zurück. Dort können gut erhaltene Dinge kostenlos neue Besitzer und Besitzerinnen finden. Bringen Sie gerne selbst etwas mit, das Sie nicht mehr benötigen, das aber viel zu schade zum Wegwerfen ist. Vielleicht freut sich schon am selben Nachmittag jemand anderes darüber.
Natürlich wird auch wieder gemeinsam repariert. Neben Ihrem defekten Gerät sollten Sie dafür am besten noch etwas anderes einpacken: ein wenig Zeit. Manche Fehler sind schnell gefunden, andere machen es unseren Reparierern und Repariererinnen nicht ganz so leicht.
Für eventuelle Wartezeiten haben wir allerdings vorgesorgt: Kaffee und Kekse gibt es inklusive. Dazu brauchen Sie nur noch gute Laune und Lust darauf, alte und neue Nachbarn und Nachbarinnen kennenzulernen.
So lässt sich selbst eine etwas längere Reparatur ziemlich angenehm verbringen.
Die neue Saison beginnt am 14.11.26 um 10:00 in der Martin-Luther-King-Gemeinde im Martin-Luther-King-Weg 6, gleich hinter den Gropiuspassagen.
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"Ich kenne da doch gar keinen..."
„Eigentlich würde ich ja gerne hingehen. Aber ich kenne da doch gar keinen.“ Nennen wir sie einfach Frau Müller. Sie hat vom gemeinsamen Frühstück von „Lebendige Gropiusstadt“ gehört, war aber noch nie dabei. Alleine irgendwo aufzutauchen, wo die anderen sich vielleicht längst kennen? Lieber nicht. Beim nächsten Termin nimmt sie sich dann doch ein Herz und meldet sich an.
Als sie den Gemeindesaal der Martin-Luther-King-Gemeinde betritt, ist das Buffet schon gedeckt. Jemand begrüßt sie, zeigt ihr einen freien Platz und schenkt Kaffee ein. Die Frau neben ihr fragt, ob sie zum ersten Mal dabei sei. Wenige Minuten später sind beide mitten im Gespräch.
Nach dem Frühstück schaut Frau Müller noch am großen Verschenketisch vorbei und entdeckt tatsächlich etwas, das sie gebrauchen kann. Beim Gehen kennt sie längst nicht alle im Raum. Aber ein paar Gesichter sind nun keine fremden mehr.
Frau Müller haben wir erfunden. Solche Begegnungen nicht. Wenn Sie unser Frühstück noch nicht kennen, probieren Sie es doch einmal aus. Sie dürfen sehr gerne alleine kommen. Das Frühstück ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung aber unbedingt erforderlich.
Das Novemberfrühstück ist am 21.11.26 um 10:00 im Gemeindesaal im Martin-Luther-King-Weg 6 hinter den Gropiuspassagen
mehr dazu...
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Ein Rückblick auf den vergangenen September
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Auch im letzten Monat konnten sich wieder viele Menschen der Gropiusstadt auf unseren Veranstaltungen zusammenfinden. Auf eine kleine Auswahl möchten wir wieder zurückblicken.
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Grillen, quatschen, Nachbarschaft
Einmal im Jahr darf unser Gropiusstadt Stammtisch auch einfach nur lecker und gesellig sein. Unser inzwischen schon traditionelles kleines Grillfest im Innenhof des Gemeinschaftshauses war dafür wieder die perfekte Gelegenheit.
Wie immer war für alle etwas dabei: Auf einem Grill brutzelten die vegetarischen Sachen, auf dem anderen Fleisch und Würstchen. Und weil viele Hände vieles leichter machen, halfen alle mit. Aufbau, Essen vorbereiten, Grillen und später wieder aufräumen – die Organisation lief wie am Schnürchen.
Besonders gefreut haben wir uns über einige neue Gesichter. Zwischen Grill und Gesprächen blieb genügend Gelegenheit zu erzählen, was unser Stammtisch eigentlich macht: Menschen aus der Gropiusstadt zusammenbringen, Ideen austauschen, Projekte anstoßen und gemeinsam den eigenen Kiez mitgestalten.
Dann gab es noch überraschenden Besuch aus der Politik. Bezirksbürgermeister Martin Hikel, der auch schon bei unseren regulären Stammtischrunden zu Gast war, schaute kurz vorbei. Bevor es für ihn zur Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung im Gemeinschaftshaus ging, war offenbar noch Zeit für eine schnelle Wurst bei uns.
So wurde es wieder ein unkomplizierter, leckerer und vor allem geselliger Abend mit bekannten und neuen Menschen.
Beim nächsten Stammtisch geht es dann wieder nach drinnen – und auch wieder etwas konkreter um Themen, Ideen und Entwicklungen in der Gropiusstadt. Aber zwischendurch gemeinsam zu grillen, zu erzählen und einfach eine gute Zeit miteinander zu haben, gehört schließlich genauso zu einer lebendigen Nachbarschaft.
mehr Fotos gibt es hier
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Lange Kaffeetafel: So geht Nachbarschaft
Manchmal läuft nicht alles ganz nach Plan – und trotzdem wird es richtig schön. Bei der diesjährigen Langen Kaffeetafel am Wildmeisterdamm fehlten aufgrund eines Missverständnisses bei der Lieferung plötzlich die erwarteten Marktstände. Aber davon lässt sich die Gropiusstadt doch nicht vom gemeinsamen Kaffeetrinken abhalten!
Kurzerhand half das Gemeinschaftshaus aus und stellte jede Menge Biertischgarnituren zur Verfügung. An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön an die fleißigen Hausmeister, die dafür sorgten, dass am Ende doch alle einen Platz fanden. Und dann konnte es losgehen: Bei bestem Wetter füllte sich der Wildmeisterdamm mit Nachbarn und Nachbarinnen, vielen schönen Ständen und jeder Menge Informationen über Einrichtungen und Angebote in der Gropiusstadt.
Natürlich durfte auch der Kuchen nicht fehlen. An den verschiedenen Ständen gab es reichlich Auswahl – und so manches Stück wechselte ziemlich schnell den Besitzer oder die Besitzerin. Auch musikalisch war einiges los. Es gab einen Trommelworkshop, verschiedene Aufführungen und mit „Das ist die Berliner Luft“ sogar eine Blaskapelle. Gerhild zog währenddessen von Tisch zu Tisch und schaffte es immer wieder, ganze Tischgesellschaften zum gemeinsamen Singen zu bringen. Spätestens da war klar: Eine Lange Kaffeetafel ist eben weit mehr als Kaffee und Kuchen.
Auch „Lebendige Gropiusstadt“ war natürlich dabei. Wir stellten unsere Gropiusstädter Müllengel vor – und fast das ganze Team war vor Ort, beantwortete Fragen und erzählte von den gemeinsamen Müllsammelaktionen. Außerdem hatten wir einen ganzen Tisch voller geretteter Lebensmittel dabei. Statt weggeworfen zu werden, fanden diese im Laufe des Nachmittags dankbare neue Abnehmer und Abnehmerinnen.
Das Schönste an diesem Tag ließ sich aber weder auf einen Tisch stellen noch in ein Programm schreiben: die Stimmung. Überall wurde geredet, gelacht, gesungen und sich kennengelernt. Alte Bekannte trafen sich wieder, andere saßen plötzlich mit Menschen am Tisch, die sie vorher noch nie gesehen hatten.
Genau dafür gibt es die Lange Kaffeetafel. So geht Nachbarschaft. Und deshalb sagen wir schon jetzt: Bis zum nächsten Jahr, wenn es am Wildmeisterdamm wieder heißt: Tische raus, Kaffee einschenken, Kuchen anschneiden – die Lange Kaffeetafel beginnt!
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Ein Dankeschön für unsere Müllengel
Unsere Gropiusstädter Müllengel werden immer mehr – und das fällt inzwischen auch anderen auf. Wieder war ein großes Team in der Nachbarschaft unterwegs, sammelte Müll und sorgte gemeinsam dafür, dass ein weiteres Stück Gropiusstadt ein bisschen sauberer wurde. Besonders schön: Auch diesmal waren wieder einige neue Gesichter dabei.
Nach getaner Arbeit wartete im Gemeinschaftsgarten eine ziemlich leckere Überraschung. Jutta Weißbecker von der Gropiusstädter Bewohnerinnen-Vertretung (GBV) hatte die Müllengel zu einer großen Runde Pizza eingeladen. Sie kennt ehrenamtliches Engagement in der Gropiusstadt seit vielen Jahren und war von 1995 bis 2006 selbst Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses. Weil sie die Arbeit der Müllengel sehr schätzt, wollte sie dem Team auf diese Weise einfach einmal Danke sagen.
Und so wurde nach dem Müllsammeln im Garten gemeinsam gegessen, erzählt und gelacht. Die Stimmung war bestens. Vielleicht liegt genau darin ein Teil des Erfolgs der Müllengel: Natürlich wissen alle, wie wichtig die Arbeit für den Kiez ist. Aber gemeinsam loszuziehen, etwas sichtbar zu verändern und dabei mit anderen Menschen eine gute Zeit zu verbringen, fühlt sich eben erstaunlich wenig nach Arbeit an – und ziemlich stark nach guter Nachbarschaft.
Auch bei der Leitung steht eine Veränderung an. Jennifer Kusch, die die Gropiusstädter Müllengel ins Leben gerufen, aufgebaut und immer größer gemacht hat, wird das Angebot in neue Hände übergeben. Sie selbst möchte künftig wieder stärker neue Ideen und Projekte anstoßen. Wir sind gespannt, was daraus entstehen wird.
Vielen Dank, Jutta, für die leckere Pizza – und natürlich ein großes Dankeschön an alle Müllengel!
Auf viele weitere Einsätze und darauf, dass unsere Gropiusstadt dabei nicht nur immer sauberer, sondern auch immer gemeinschaftlicher wird.
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Von acht Gästen zu einer echten Tradition
Als wir Ende 2022 zum ersten gemeinsamen Frühstück einluden, kamen acht Menschen in den Mühlentreff an der Jungfernmühle. Ob daraus einmal eine feste Gropiusstädter Tradition werden würde? Das wussten wir damals natürlich noch nicht.
Heute sind wir schlauer: Rund 45 gemeinsame Frühstücke haben inzwischen stattgefunden – an fünf verschiedenen Orten. Wir frühstückten im Mühlentreff, auf dem Campus Efeuweg und im Fritzi-Treff. Im Gemeinschaftshaus waren wir in der Seniorenfreizeitstätte zu Gast und verlegten die Frühstückstische bei schönem Wetter sogar einmal in den Innenhof. Auch in der Martin-Luther-King-Gemeinde waren wir schon früh dabei – damals allerdings noch in einem deutlich kleineren Raum.
Inzwischen sind wir dort im großen Gemeindesaal angekommen. Und den können wir gut gebrauchen: In der Spitze haben schon 48 Menschen gemeinsam mit uns gefrühstückt.
Hinter diesen Zahlen stecken inzwischen so ziemlich genau 1.376 Frühstücksbesuche – und vermutlich mindestens ebenso viele Tassen Kaffee. Vor allem aber stecken dahinter unzählige Gespräche, neue Bekanntschaften und Menschen, die irgendwann zum ersten Mal zur Tür hereinkamen und heute längst zu den vertrauten Gesichtern gehören.
Aus acht Gästen wurde eine Gropiusstädter Tradition. Und nach rund 45 Frühstücken steht fest: Wir haben noch lange nicht ausgefrühstückt.
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Manchmal merkt man auch von außen, dass an einem Ort etwas Besonderes passiert. Für unsere Veranstaltung im Rahmen von „Wundervolle Orte in Neukölln“ hatten wir den Gemeinschaftsgarten besonders schön hergerichtet und geschmückt. Und das fiel auf: Am Wahlsonntag blieben immer wieder Menschen am Zaun stehen, schauten neugierig hinein und fragten nach Flyern und Informationen.
Auch bei der Veranstaltung selbst konnten wir einige neue interessierte Menschen begrüßen. Bei einem ausführlichen Rundgang ging es diesmal vor allem um die Frage: Wie entsteht eigentlich ein Gemeinschaftsgarten?
Wir erzählten, wie sich unsere Fläche in den vergangenen Monaten entwickelt hat, wie wir planen und beobachten, welche Rolle die Permakultur dabei spielt und warum ein Gemeinschaftsgarten eben nicht nur aus Pflanzen und Hochbeeten besteht. Schließlich wächst hier neben Gemüse, Kräutern und Blumen auch eine Gemeinschaft.
Natürlich blieb genügend Zeit zum Zusammensitzen und Austauschen. Dazu gab es Schmalzstullen, selbstgemachten Quark und Obazda – denn bei guten Gesprächen darf etwas Leckeres auf dem Tisch nicht fehlen.
Und sogar das Wetter spielte mit: Sturm und Regen warteten freundlicherweise, bis unsere Veranstaltung beendet war.
Ein schöner Nachmittag mit neuen Begegnungen, viel Austausch und jeder Menge neugierigen Blicken über den Gartenzaun.
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Unser Kiez hat über 160 x Geschichten geschrieben
Wissen Sie eigentlich, was in den vergangenen Jahren bei „Lebendige Gropiusstadt“ alles passiert ist? Wir manchmal auch nicht mehr. Zum Glück schreiben wir es auf – und fotografieren ziemlich fleißig.
Auf unserer Website ist inzwischen ein umfangreiches Gedächtnis des Projekts entstanden. In über 160 Blogartikeln berichten wir von Veranstaltungen, Ausflügen, Festen, neuen Ideen und kleinen Begebenheiten aus der Nachbarschaft. Dazu gibt es unzählige Fotos zu entdecken. Vielleicht waren Sie selbst bei einer unserer Aktionen dabei? Dann schauen Sie doch einmal genauer hin: Sind Sie auch auf einem der Bilder zu finden?
Seit diesem Jahr wächst außerdem unser Gartentagebuch. Dort können Sie verfolgen, wie aus einer zunächst unscheinbaren Fläche Schritt für Schritt ein Gemeinschaftsgarten entsteht. Hochbeete, Wassertank, Pflanzen, Bautage, Tiere, Kunst und natürlich die Menschen dahinter – wir halten fest, was sich verändert und was wir dabei erleben und lernen.
Wenn Sie also ein wenig Zeit haben, schauen Sie nicht nur auf unsere aktuellen Termine. Klicken Sie sich durch die vergangenen Jahre, stöbern Sie in den Fotos und besuchen Sie unser Gartentagebuch.
Aber Vorsicht: Bei über 160 Geschichten und so vielen Bildern kann aus „Ich gucke nur mal kurz“ ziemlich schnell ein längerer Aufenthalt werden.
Rückblick auf Veranstaltungen
zum Gartentagebuch
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Über den Tellerrand geschaut - wir stellen andere Projekte im Kiez und Neukölln vor
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Neue Menschen kennenlernen, eigene Interessen entdecken und gemeinsam aktiv werden: Bei „Aktiv in Neukölln mit 60+“ gestalten Sie mit! Tauschen Sie sich mit anderen aus, probieren Sie Neues aus und bringen Sie Ihre Erfahrungen und Ideen ein. Vielleicht möchten Sie sogar selbst eine Aktivität oder ein Angebot für andere Menschen im Ruhestand entwickeln? Sie entscheiden, was zu Ihnen passt und wie Sie dabei sein möchten. Das Angebot richtet sich an Menschen ab 60 Jahren aus Neukölln und ist offen für alle, die Lust auf Begegnung, Austausch und neue Impulse haben. Wir freuen uns über Anmeldungen per E-Mail, Website oder Telefon:
Anna Karrasch · Franek Machowski Telefon: (030) 6108118-85 E-Mail: bildungswerkstatt@agens-berlin.de
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Podcastcafé: "Erzähl mir was!"
am 14.& 28.10.2026,von 11-13 Uhr, agens 1.OG, Raum 1.05,
Silbersteinstraße 33, 12051 Berlin
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"Gesund älter werden"
jeden Dienstag, von 10-12 Uhr
Nachbarschaftshaus am Körnerpark, Gruppenraum 02
Schierker Str. 53, 12051 Berlin
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"Natur erleben im Waldgarten"
jeden 1. & 3. Donnerstag,10-12 Uhr Urbaner Waldgarten Britz
Treffpunkt: am Eingangstor
Leonberger Ring 54, 12349 Berlin
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Eine Liste mit allen Angeboten der nächsten zwei Monate finden Sie in unserem
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Seit dem Start des Projekts im November 2022 arbeiten wir daran, Ihnen eine vielfältige Auswahl an kostenlosen Angeboten zu ermöglichen. An dieser Stelle möchten wir Ihnen mit drei Zahlen zeigen, was wir – auch dank Ihrer Unterstützung – bereits gemeinsam erreicht haben.
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| verschiedene Angebote |
Veranstaltungen insgesamt |
erreichte Besucher*innen |
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Weitere interessante und hilfreiche Internetseiten
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In der Gropiusstadt gibt es jede Menge toller Menschen, die in den Einrichtungen und Projekten für die Bewohnerinnen und Bewohner im Kiez da sind. Hier finden Sie eine Auswahl:
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